Glasfaser2018-05-12T16:40:28+00:00

Glasfaser – Lichtgeschwindigkeit für eine Zukunft mit Zukunft.

Eine Glasfaser ist eine aus Glas bestehende lange dünne Faser. Bei der Herstellung werden aus einer Glasschmelze dünne Fäden gezogen und zu einer Vielzahl von Endprodukten weiterverarbeitet.

Glasfasern werden als Lichtwellenleiter zur Datenübertragung und zum flexiblen Lichttransport von z. B. Laserstrahlung eingesetzt.

In Faserrichtung kann sich Licht in Glasfasern nahezu ungehindert ausbreiten. Durch einen radial nach außen abnehmenden Brechungsindex, stetig oder stufig, wird das Licht in der Faser geführt. Diese Eigenschaft als Lichtleiter wird in vielen technischen Anwendungen genutzt.

Glasfasern werden als Lichtwellenleiter „LWL“ in Glasfasernetzen zur optischen Datenübertragung verwendet. Dies hat gegenüber elektrischer Übertragung den Vorteil einer erheblich höheren maximalen Bandbreite. Es können mehr Information pro Zeiteinheit übertragen werden. Außerdem ist das übertragene Signal unempfindlich gegenüber elektrischen und magnetischen Störfeldern und ist abhörsicher.

Die technisch bessere und zukunftssichere Variante von Glasfasern ist Singlemode bzw. Monomode – und nicht wie in vielen IT-Abteilungen immer noch geglaubt wird, dass es Multimode wäre. Mit Singlemode können Strecken von einigen 10 bis über 100 km ohne Zwischenverstärkung überbrückt werden. Im Vergleich zu Kupferkabeln ist bei Glasfaserkabeln das Produkt aus Bandbreite und möglicher Entfernung wesentlich höher, das heißt es können höhere Datenraten erreicht oder größere Entfernungen überbrückt werden.

In lokalen Datenübertragungsnetzen „Local Area Network – LAN“ und „Storage Area Network – SAN“ kommen Glasfaserkabel heute fast bei jedem Netzwerkstandard – z.B. Ethernet und Fibre Channel zum Einsatz.

Aber auch im Weitverkehrsbereich von landesweiten Netzen (Wide Area Network und Metropolitan Area Network) werden Glasfaserkabel eingesetzt. Die verwendeten Lichtwellenleiter werden dabei im DWDM-Verfahren betrieben, das enorme Übertragungskapazitäten ermöglicht. Hierbei werden mittels mehrerer Laser Signale verschiedener Wellenlänge eingekoppelt und gleichzeitig auf einer Faser übertragen. Man hat somit verschiedene Kanäle auf einer Faser.

Der Unterschied zwischen Singlemode und Multimode

Der entscheidende Unterschied zwischen einem Singlemode- und einem Multimode-Glasfaserkabel ist in der Physik der Lichtausbreitung begründet. Dabei beschreibt Mode nicht „Modus“, sondern die Art des Lichtwellenlverlaufs durch den Lichtwellenleiter.

In einer Multimode-Glasfaser kommt es, bedingt durch den relativ großen Durchmesser der Glasfaser (50 µm) zu Brechungen des Lichtstrahls auf seinem Weg vom Sender zum Empfänger, bei einer Singlemode-Glasfaser tritt dieser Effekt nicht auf, da der Durchmesser des Kerns (9 µm) im Idealfall keine Reflexion (Einfallwinkel gleich Ausfallwinkel) der Lichtstrahlen zulässt. Dadurch ist die Dämpfung ungefähr nur die Hälfte von dem einer Multimode-Glasfaser.
Der Preisunterschied zwischen den Technologien war noch vor einigen Jahren enorm und hat sich inzwischen sehr angepasst.

Wer heute in zukunftssichere Gebäudeinfrastrukturen oder Campusnetze investiert, sollte sich auf jeden Fall für Singlemode entscheiden.

Netzbetreiber verwenden ausschließlich Singlemode, da Distanzen bei gleichzeitig hohen Übertragungsraten sonst nicht realisierbar wären.

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